Kreisjugendfeuerwehr Altötting

Um- und Anbau des Feuerwehrhauses geht in die Endphase

Einsatz- und Arbeitsbilanz der Marktlberger Feuerwehr

 

 Marktlberg. Nach zweijähriger Bauzeit ist beim An- und Umbau des Gerätehauses in Gassen das Ziel in Sicht. Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im dicht gefüllten Gasthaus Leonberg stand die Baumaßnahme im Mittelpunkt der Berichte.

  Wenn die Arbeiten so gut voranschreiten wie bisher, könnte es bis zum Beginn des Sommers geschafft sein: Als Termin für die Einweihung hat die Vorstandschaft den 24. Juni ins Auge gefasst. Die Feuerwehrler und weitere Helfer haben schon immens viel Arbeitskraft in den Umbau investiert und wurden auch von einer Reihe Firmen und Gönner unterstützt.

 Dank für die Arbeitsleistung und Einsatzbereitschaft brachten auch die Ehrengäste zum Ausdruck, darunter die Pfarrer Josef Kaiser und Gottfried Hinterberger, Bürgermeister Hubert Gschwendtner, Kreisbrandrat Werner Huber, Kreisbrandinspektor Alois Wieser und sein Vorgänger Josef Stahlhofer, Kreisbrandmeister Johann Bernhard, Feuerwehrreferent Ludwig Obermeier und Vorstandsmitglieder der Marktler Wehr. Zur Freude der Vorstandschaft konnten vier Jugendliche, zwei Aktive und vier Fördermitglieder neu aufgenommen werden.

 Vorstand Michael Hutterer und Schriftführer Josef Prostmaier erinnerten an zahlreiche Termine, Feste und Feiern: Viel Zeit hatten die Aktiven wieder in die Sonnwendfeier und das Maibaum aufstellen investiert. Maßgeblich beteiligt waren sie auch bei der Ausrichtung des zweiten Bierfestes in der Partnergemeinde Gönnheim in der Rheinpfalz. Beim Gegenbesuch der Gönnheimer richteten sie in Gassen ein Grillfest aus.

Lob für den Übungsfleiß der Jugend Ein Extralob spendete der Vorstand der Jugendfeuerwehr für den Übungsfleiß und die tatkräftige Mithilfe bei Veranstaltungen.

  Hutterer stellte den Dank an alle, die in der zweijährigen Bauphase fleißig angepackt hatten, seinem Bericht zum Stand des Geräte-hausumbaus voran. Bisher seien rund 2500 ehrenamtliche Stunden geleistet worden, wobei sich einige Leute besonders hervorgetan hätten. Ein Dank galt auch dem Bürgermeister und der Marktgemeinde für den bisherigen Zuschuss von 40 000 Euro, mit dem man einen Großteil der Materialkosten bestreiten konnte. Weiter kam er auf die nächsten Schritte zu sprechen, so etwa den Einbau der Tore, den Außenputz, Malerarbeiten und Einrichtung. Da sich zur Freude der Wehr immer mehr Mädchen zum aktiven Dienst melden, müssen auch WCs und Umkleidekabinen für Damen geschaffen werden.

 

 Nach dem Bericht des Kommandanten Alois Hauser wurde die Marktlberger Wehr im letzten Jahr neun Mal gerufen: hauptsächlich zu Absperrdiensten und technischen Hilfeleistungen. Der Kommandant erinnerte an zwölf Übungen, eine Funkübung, vier Schulungsabende und die Leistungsprüfung mit zwei Gruppen. Personell kann die Wehr auf 54 Aktive, darunter 16 Jugendliche zählen.

  Hängengebliebene Lkws am Bruckberg sind laut Hauser im Moment kein so großes Problem mehr; dagegen blieben die Brummis jetzt immer häufiger bei einer weiteren Abkürzung nach Niederbayern, der Strecke über den Gasteig nach Augenthal, in engen Straßen und der Brücke in Schatzhof stecken, berichtete er. Die neue Alarmierung klappt seinen Worten nach jetzt ganz gut, man müsse sich aber mit der Zusammenarbeit über die Landkreisgrenzen hinaus auf neue Verhältnisse einstellen, sagte der Kommandant und ging auf den Gerätehausumbau ein. Außerdem warb er um rege Teilnahme bei einem Rotkreuzkurs in Zusammenarbeit mit der BRK-Bereitschaft Marktl.

 Kassier Helmut Hinteraicher gab Einblick in eine gut gefüllte und geordnete Kasse. Im Zuge des An- und Umbaus ist auch für ihn viel Arbeit dazugekommen. Er dankte für den Erlös der Haussammlung von 2710 Euro sowie einige größere und kleinere Spenden und berichtet von Gesamtkosten von bisher rund 64 600 Euro für die große Baumaßnahme. Im vergangenen Jahr habe die Gemeinde für diesen Zweck 20 000 Euro gegeben, die Feuerwehr selber über 20 000 Euro. Die Kassenprüfer Manfred Grabmeier und Hermann Kronwitter bestätigten ihm beste Arbeit.

 Jugendwart Heinrich Empl berichtete vom Nachwuchs. Die Jugendgruppe mit neun Burschen und sieben Mädchen helfe fleißig mit bei Feiern und Veranstaltungen, nehme an vielen Festen teil und auch der Spaß komme nicht zu kurz. Empl erinnerte an acht Übungen, die Ausbildung an Fahrzeugen und Gerätschaften und die Leistungsprüfung von elf Jugendlichen, die eine Superleistung gezeigt hätten. Sein Dank galt der Kassenwartin Andrea Prostmaier und den weiteren Helfern Franz Empl, Anton Brandmüller und Christian Prostmaier.

Dank für jahrzehntelange Arbeit  Bürgermeister Hubert Gschwendtner dankte für die Einsatzbereitschaft, die zuverlässige Unterstützung bei Veranstaltungen und die Ausrichtung des Bierfestes in Gönnheim und hob die Arbeitsleistung beim Umbau und die gute Nachwuchsarbeit hervor.

 Kreisbrandrat Werner Huber sprach ebenfalls von einer "tollen Leistungsbilanz" und drückte seine Freude über die aktive Nachwuchsförderung aus.

  Neu aufgenommen in die Jugendfeuerwehr wurden Johanna Graf, Patrik Maierhofer, Stefan Bruckner und Laura Fischer, in den aktiven Dienst Manuel Hafner und Manfred Maierhofer.

 Vorstand Michael Hutterer verabschiedete Ludwig Pfannes und Alois Preis mit einem Dank für die jahrzehntelange Mitarbeit aus dem aktiven Dienst.  − mk

 
 

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Samstag, 19. Mai 2012

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