Kreisjugendfeuerwehr Altötting

Freiwillige Feuerwehr wünscht sich Anbau


Raumnot im Gerätehaus − Ortsbesichtigung der Gemeinderäte – Thema in nächster Sitzung

 
Mit der Enge im Feuerwehrhaus kamen die Gemeinderäte auf ihrem Ortstermin direkt in Berührung. Kommandant Franz Jändl (4.v.r.) erläuterte zusätzlich die Gründe zum Erweiterungsantrag.  − Foto: S. Gruber
 

Mit der Enge im Feuerwehrhaus kamen die Gemeinderäte auf ihrem Ortstermin direkt in Berührung. Kommandant Franz Jändl (4.v.r.) erläuterte zusätzlich die Gründe zum Erweiterungsantrag.  − Foto: S. Gruber

 

Unterneukirchen. Dass das Feuerwehrhaus aus allen Nähten platzt, ist im Gemeinderat Unterneukirchen bereits einige Male angesprochen worden. Auf einem Ortsbesichtigungs-Termin vor der Hauptausschusssitzung am Dienstag wurde den Gemeinderäten dies direkt vor Augen geführt. Die Weichenstellung zum Anbau wird aller Voraussicht nach auf der nächsten Zusammenkunft der Räte fallen. Das Thema wird jedenfalls auf die Tagesordnung gesetzt, hieß es.

  Feuerwehr-Kommandant Franz Jändl führte die Ortsverantwortlichen durchs Gebäude, wobei sich diese von der Enge überzeugen konnten und sie beim Rundgang selbst verspürten. Im Beisein von Feuerwehr-Vorstand Konrad Mitterreiter und weiteren Feuerwehr-Führungskräften erläuterte der Kommandant einzelne, besondere "Brennpunkte". Dabei erwähnte Jändl vor allem die zu kleinen Nebenräume und Garderoben. So stünden beispielsweise 16 Jugendmitgliedern zwei Quadratmeter dazu zur Verfügung. Für Mädchen, die sich immer mehr dem freiwilligen Feuerwehrgedanken anschließen würden, sei überhaupt kein eigener Raum vorhanden. Dringend würde auch mehr Platz für Schutzkleidung benötigt. Heuwehrgerät samt Anhänger sowie Materialien (Schaum/Ölbindemittel) seien längst ausgelagert. "Wir wollen mit wenig Kosten das Maximale schaffen", betonte der Kommandant und erklärte, "wenn der zwölf Mal 14 Meter große, östliche Anbau stehe, sei auch dann nur der notwendigste Raumbedarf gedeckt".

 Bereits in der November-Sitzung war den Räten der Antrag auf Erweiterung vorgelegen. Dabei hatten sie im Grundsatz ihre Bereitschaft, der Investition zuzustimmen, erklärt. Grünes Licht gebe es bei der nötigen Grundstücksbeschaffung, ließ Bürgermeister Georg Heindl durchblicken. "Das ist nicht das Problem". Weiter äußerte er sich an Ort und Stelle nicht.

 In der anschließenden Hauptausschuss-Sitzung standen die Erweiterung sowie auch die damit auf die Kommune zukommenden Kosten im Mittelpunkt. Die Entscheidung zum Anbau fällt aller Voraussicht nach in der auf Donnerstag, 26. Januar, verlegten Sitzung des Gesamtgemeinderates, wenn der Hauptausschuss seine Vorberatungen bekannt gibt. − sg

 
 

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Donnerstag, 23. Februar 2012

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