Brand in Schule endet glimpflich
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- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 30. November -0001 00:00
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Großeinsatz beim Schwelbrand in der Tüßlinger Grund- und Mittelschule. Rund 50 Einsatzkräfte von sieben Feuerwehren waren im Einsatz. Ein Abfalleimer hatte Feuer gefangen. − Foto: Willmerdinger
Tüßling. Mit einem Schreck begann am Donnerstag in Tüßling die Schule. Noch vor Unterrichtsbeginn musste die Schule aufgrund eines Schwelbrands im Werkraum evakuiert werden. 20 Minuten vor acht Uhr begann der Rauchmelder zu piepsen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich bereits rund 100 Schüler in der Grund- und Mittelschule. Der Hausmeister stellte Brandgeruch und Rauchentwicklung im Werkraum fest. Umgehend brachten die 15 Lehrer alle Schüler aus dem Gebäude und in der Hans-Krämer-Halle am Sportplatz in Sicherheit.
Um 7.45 Uhr wurden dann die umliegenden Feuerwehren Tüßling, Mörmoosen, Teising, Altötting, Polling, Weiding und Mühldorf alarmiert. Insgesamt 50 Feuerwehrmänner waren vor Ort, auch BRK Kräfte waren im Einsatz. Außerdem kreiste ein Rettungshubschrauber aufgrund der hohen Alarmstufe über der Schule.
Die Feuerwehrler drangen mit Atemgeräten in den Werkraum der Schule ein und fanden einen geschlossenen Abfalleimer vor, der Feuer gefangen hat. Da keine Luft ins Innere gelangte, hatte sich ein Schwelbrand entwickelt. "Wir haben den Eimer entsorgt und den Keller belüftet", erklärte Günter Klement, Tüßlinger Feuerwehrkommandant, im Gespräch mit dem Anzeiger.
"In dem Behälter befanden sich Holz-Sägespäne. Wir wissen aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, ob noch etwas anderes darin war", sagt Schulleiterin Isolde Grätzl. Zuletzt betrat die Putzfrau den Werkraum am Mittwoch gegen 13 Uhr. Sie habe sauber gemacht und den Raum abgesperrt. Für die Leerung des später brennenden Abfallbehälters sei sie aber nicht zuständig gewesen. "Das machen normalerweise die Schüler. Aber wenn so wenig drin war, leeren sie ihn auch nicht", so die Schulleiterin. Die genaue Brandursache ist laut Polizei noch unklar. Es könnte sich auch um eine Selbstentzündung handeln. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 3000 Euro. Verletzt wurde niemand.
Der Werkraum ist stark verrußt und kann bis auf weiteres nicht benutzt werden. Dabei wurde das Schulgebäude erst vor kurzem für 2,5 Millionen Euro saniert. Schulleiterin Grätzl berichtete, dass die Evakuierung ohne Panik verlief und zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Schüler drohte. Die 240 Schüler konnten schon gegen 9 Uhr wieder zurück in ihre Klassenzimmer und es fand wie gewohnt der Unterricht statt. − sigEin Video vom Brand finden Sie unter www.pnp.de/schulbrand.
URL: http://www.pnp.de/region_und_lokal/paid_content/landkreis_altoetting/altoetting/322263_Brand-in-Schule-endet-glimpflich.html



